Teil eines Werkes 
1. Bd. (1836)
Entstehung
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und blinkten. Welche Beobachtungen Ralph auch machen mogte, ſo viel muß man ihm zu⸗ geſtehen, daß er ſie ſorgfaͤltig fuͤr ſich ſelber bewahrte; gleichwohl uͤberflog ein ganz eigen⸗

thuͤmlicher Ausdruck ſeine ſcharfen Geſich tszů⸗

gen, wenn einer aus dem Hausgeſinde ihn Narr nannte, oder wenn Roſalindens Ir⸗ laͤndiſche Amme von ihm behauptete, er ſey eingeborner Tropf, ſeine welken Lippen be⸗ wegten ſich alst inn, ohne jedoch einen Ton hervorzubringen, und in ſolchen Augenblicken ſah Ralph aus, wie ein Menſch, der minde⸗ ſtens fuͤhlen, wenn auch nicht entgegnen konnte. Er beſaß zudem warme Anhaͤnglichkeit, war ſeinem Herrn und Fraͤulein Rofalinden innigſt ergeben, hegte tiefe Verehrung fuͤr Pater Frank.

Seine Hausherrin hatte ſich eingebildet, daß er bei der Enthauptung der Jungfrau Maria mitwirkte, folglich war Ralph keiner ihrer

Lieblinge; weil aber dieſes Gefuͤhl von Unwil⸗ len ſich nie anders, als durch halbverſteckte Anſchuldigungen Luft machte, ſo blieb Sir Everard taub dabei; denn Ralph war in allen Dingen, die mit Voͤgeln, Inſekten, ſeltenen Pflanzen und dergleichen zu thun hatten, ſei⸗ nes Schuzherrn rechte Hand. Er konnte Vipern