Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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ſchwinden ſchien, da das Blut fortwährend aus einer kleinen Wunde über der rechten Schulter ſtrömte, wo die Kugel eingedrungen war. Ihre Augen waren, freundlich und ausdrucksvoll wie immer, auf ihren Vater gerichtet, der ſprach⸗ und bewegungslos zu ihrer Seite ſtand. Die

Frauen drängten ſich weinend umher. Der gute

Prediger näherte ſich, um der Sterbenden geiſtli⸗ chen Troſt zu ſpenden. Hugh Dalton hatte die Geſchichte von dem unſeligen Vorfalle von we⸗ nigſtens zwölf Perſonen gehört, welche nicht ahnten, daß ſie mit des armen Mädchens Vater ſprachen, aber er vernahm ihre Worte nicht und fragte nicht einmal, wer und wie man den Mord begangen habe. Ihm war es genug, daß ſein Kind ſtarb, vor ſeinen Augen ſtarb, ſeine Tochter, für die in guter und böſer Zeit, in Sorgen und Sünden ſein Herz geſchlagen und auf die er im⸗ mer mit Vertrauen und Hoffnung wie auf den Stern geblickt hatte, der ihn endlich in den Ha⸗ fen des Friedens und der Ruhe leiten würde. Und ſie, ſein höchſter, ſein einziger Schatz, die⸗ ſes herrliche, unbefleckte Weſen ſollte, vielleicht ſchon in einer Stunde, wie der Staub werden auf den er trat; dieſer ſtille, heitere, geduldige Geiſt ſollte zu Gott zurückkehren, der ihn gege⸗ ben, ohne Murren zurückkehren, denn kein Seuf⸗

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