Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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werde, wie ſchlecht Ihr mich auch wähnt, Euren Wünſchen nicht entgegen ſeyn.

Lady Franziska ſtand dicht neben ihrer Freund⸗ in; Barbara, in ihrem weißen Kleide und ihrer einfachen Schönheit, an der Spitze der Diener, welche ſich ringsumher drängten. Der Geiſtliche begann den Gottesdienſt nach Art der biſchöflichen Kirche und ſchloß die Einleitung ohne Unter⸗ brechung, worauf er ſich zu denen, welche vor dem Altare verbunden werden ſollten, wendete, und ſie feierlichſt fragte, ob ſie auch mit freiem Willen handelten.

Ich frage und fodere Euch boide auf, ſagte er,daß, wie Ihr einſt an dem fürchterlichen Tage des Gerichtes antworten werdet, wenn die Geheimniſſe aller Herzen ſich aufſchließen, Ihr ſo auch jetzt bekennet, ob einem von Euch irgend ein Hinderniß bewußt iſt, weshalb Ihr nicht ge⸗ ſetzlich zur Ehe verbunden werden könntet.

In demſelben Augenblick rief Sir Robert Ce⸗ cil, deſſen Geiſteskraft durch die innerliche An⸗ ſtrengung, ſo wie durch den genoſſenen Wein noch ſtärker zerrüttet worden war:Dieſe beiden zur Ehe verbunden! Nimmermehr, ſie hat ja kein Hochzeitkleid an! Was will ſie hier? Er blickte wild um ſich, ließ ſeine Tochter ſtehen, faßte Barbara bei der Hand, riß ſie nach dem