diſchen Ausdruck an, daß der Ritter glaubte, ſein Verſtand habe gelitten.
„Setzt Euch, guter Sir, beruhigt Euch; Ihr ſeyd zu aufgeregt, ich bitte, ſammelt Euch.“
„Große Beſitzungen ſind große Verſuchungen,“ fuhr Sir Robert mit demſelben Anſchein eines irren Geiſtes fort;„Land und Gut führen in große Verſuchungen und machen doch nicht glück⸗ lich. Beugt Euren Kopf zu mir, tiefer, noch tiefer, ſo: nun will ich Euch ein Geheimniß ſagen, aber Ihr müßt es Konſtanzen nicht wie⸗
derſagen, denn es würde ihr wehe thun. Ich bin
nie glücklich geweſen, ſeit ich reich geworden bin. Wartet, ich will Euch alles ſagen, vom An⸗ fang bis zum Ende. Mein Bruder, Sir Her⸗ bert— ich war damals noch zaicht Sir Robert— mein Bruder, ſage ich.
„Ein andermal, mein theurer Sir,“ unter⸗ brach ihn Burrell, der ſeine Beſorgniſſe beſtä⸗ tigt ſah,„Ihr müßt Euch jetzt aufrichten und nicht an ſolche Dinge denken. Kammt, nehmt etwas Wein.“ Er nahm eine ſilberne Flaſche, die auf einem Tiſche mit andern Erfriſchungen ſtand, und ſchenkte einen Becher voll, aber die Hand des Baronets zitterte ſo, daß Sir Willmott die Schaale ihm an den Mund halten mußte.„Jetzt, mein lieber Sir, ſammelt Eure Gedanken; Ihr


