treten, wenn ſie einmal mein Weib iſt; er liebt ihre Ehre noch mehr, als die des Juden.“
Er zog das Piſtol noch einmal heraus, unter⸗ ſuchte es und ſteckte es wieder ein, machte ſich von neuem mit dem Degengurt zu ſchaffen, trank haſtig einen Becher von dem geiſtigen Getränke, von dem eine Flaſche vor ihm ſtand, und ging in die Bibliothek hinunter.
Noch war niemand im Zimmer, als Sir Ro⸗ bert Cecil; er lehnte, wie einſt, als der Buca⸗ nier in derſelben Bibliothek zu ihm trat, gegen die marmorne Einfaſſung des Kamins; aber wie hatte er ſeitdem ſich verändert! Seine Hand zit⸗ terte von innerer Bewegung, als er ſie Sir Will⸗ mott entgegen hielt, der ſie mit der gewandten Höflichkeit und einer Herzlichkeit ergriff, deſſen Schein er ſo geſchickt anzunehmen wußte.
„Die Stunde naht,“ ſagte der alte Mann, „wo Ihr der Gatte meines einzigen Kindes werdet. Behandelt ſie liebevoll. Oh, wenn Ihr je hofft, ſelbſt Vater zu werden, ſo behan⸗ delt ſie liebevoll; ſeyd ihr, was ich hätte ſeyn ſollen, ein Beſchützer, Sir Willmott, ich werde nicht lang mehr leben, verſprecht mir, daß Ihr ſie liebevoll behandeln wollt. Was ich habe, wird Euer werden: werdet Ihr auch liebevoll ſeyn?“. Er blickte dabei Sir Willmott mit einem ſo kin⸗


