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Augen. Lady Franziska bemerkte es und ſagte lächelnd:
„Ihr faßt meinen Schmuck neu ein, in Kri⸗ ſtall, ſtatt in Gold.“
„Ich kann meine Thränen nicht zurückhalten, Mylady, wenn ich daran denke, wie ſehr ſie weint. Oh, es iſt traurig zu ſehen, wenn eine Eiche ſich beugt, wie eine Weide, oder eine ſtatt⸗ liche Roſe erniedrigt wird, wie eine kleine Feld⸗ blume. Es hat etwas ihr Herz zerriſſen, und ich kann ihr nicht helfen. Ich möchte mein Leben hingeben, um ſie glücklich zu machen, wüßte ich nur wie. Selbſt die Hunde laſſen die Köpfe hän⸗ gen und ſchleichen durch die Zimmer, in denen ſte ſonſt umherſprangen. Ach! Mylady, ſie hat Reichthum und Rang und Alles, was ein armes Mädchen große Herrlichkeit nennen würde. Und doch iſt ihr Schritt wie der einer greiſen Ma⸗ trone, und ihr Körper gebeugt, obgleich nicht durch die Laſt der Jahre. Mir fällt dabei ein kleines Lied ein, das ich als Kind lernte. Ich glaube, ich hörte es, ehe ich noch die Worte aus⸗ ſprechen konnte; habt Ihr es je gehört? Es heißt: „Die Edeldame von Caſtilien.“
„Nie, aber ich möchte es wohl hören. Bar⸗ hara, welche Melodie iſt dazu?“ „Ich habe ſie vergeſſen, fürchte auch, daß mir


