Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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Banket Statt findet, denn obgleich es unrecht iſt, ſeinen Sinn auf fleiſchliche Luſt und Uep⸗ pigkeiten der Kreatur zu richten ſo würden ſich doch alle dieſe Dinge in Whitehall nur für eine Hochzeit der untern Klaſſe eignen.

Salomon fühlte ſich tief gekränkt. Er hatte große Ehrfurcht für den Hof, aber noch mehr für ſein eigenes Talent, und es erbitterte ihn, wenn man einen Zweifel in daſſelbe ſetzte. Er richtete ſich daher auf und erwiederte mit ſeiner gewöhnlichen Geſtikulation, daß ſchon große Män⸗ ner an ſeines Herrn Tafel gegeſſen und wie er wüßte, ſeine Kunſt in Ausdrücken geprieſen hät⸗ ten, die er nicht nachſagen könne; daß Lady Franziska ſelbſt ſich herabgelaſſen hätte, ihn nach der Methode zu fragen, wie er die Mandeln ſchäle, und ſeine Hühnerſuppe zu loben, und doß er gar nicht bange ſeyn würde, wenn er den Befeyl erhielte, dem Protektor ſelbſt eine Mahl⸗ zeit anzurichten.

Miſtriß Mathilde lächelte höhniſch und betrach⸗ tete eben ein anderes Gelee, als ſie, ſehr zu

ihrem Leidweſen, zu ihrer Lady gerufen wurde.

Welches Kleid wünſcht Mylady? fragte ſie die Tochter Cromwell's, deren Augen roth vom Weinen waren und die auffallend gleichgültig ge⸗ gen einen Punkt zu ſeyn ſchien, der ſonſt ihre

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