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Sie hätte noch lauter gerufen, aber ihr ſcharfes Auge erkannte jetzt nicht blos einen Schatten, ſondern die Geſtalt Sir Willmott Burrell's, der ſich ihr näherte. Ein Felſenvorſprung verbarg ſte ſeinen Blicken, aber voll von Furcht, welche ſeine Erſcheinung in ihr erweckte, bedachte ſie dies nicht, ſondern ſtieß gegen den Fleck, wo Robin verſchwunden war, mit ſolcher Gewalt, daß die Mauer wich, aber ſich hinter ihr ſo ſchnell wieder ſchloß, daß in einem Augenblick das Licht der Sterne erloſchen war, und ſie ſich in dem geheimnißvollen Verſteck im tiefſten Dun⸗ kel befand. Als ſie ſich ein wenig geſammelt hat⸗ te, vernahm ſie in nicht großer Entfernung deut⸗ lich den Schall einer Stimme; ſie tappte in die⸗ ſer Richtung fort, und entdeckte eine enge Trep⸗ pe, welche ſie, im Glauben, daß auch Robin die⸗ ſen Weg eingeſchlagen habe, ſogleich hinabſtieg. Bald wurde ſie jedoch durch eine Thür aufgehal⸗ ten, an welcher ſie umſonſt rüttelte; erſchöpft an Körper und Geiſt ſank ſie auf den Stufen nieder, hatte aber dort noch keinen Augenblick gelegen, als die Thür aufging und Robin in ſeinem eili⸗ gen Laufe geradezu über ſie wegſprang. Sie fuhr jedoch auf, als ſie das wohlbekannte Geſicht des Bucaniers vor ſich ſah, der, wenn auch nicht mit derſelben Leichtigkeit, doch mit demſelben Ei⸗ fer Robin nachfolgte,


