Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

294

ſchweren Klinge ſeines breiten Korbdegens ihre zierlichern, aber leichtern Schwerter niederſchlug. Er ſprach kein Wort, ſondern wendete nur ſein Auge bald auf den einen, bald auf den andern, hielt aber immer, mehr durch die Gewalt ſeines Blickes, als ſeines Armes, ihre Waffen auf den Boden.Steckt Eure Schwerter ein, ſagte er endlich mit tiefer, feſter Stimme;ſteckt ein, wiederholte er. Als er ſah, daß Burrell den ſei⸗ nigen in die Scheide geſtoßen, de Guerre aber

den ſeinigen noch immer entblößt hielt, ſagte er

zum dritten Male:Steckt Euer Schwert ein, Sir, mit einer ſo lauten Stimme, daß ſie dro⸗

hend durch die ſtille Nacht ſchallte, und ſtampfte

dabei mit Heftigkeit auf die Erde;die Luft iſt feucht, fügte er hinzu,und guter Stahl muß vor Roſt bewahrt werden. Laßt Eure Schwerter ruhen, Ihr jungen Männer, bis Gott und das Vaterland ſie hervorrufen; dann zieht ſie nach dem Glauben, der in Euch iſt; aber weg mit läppiſchen Händeln.

Ich muß erſt wiſſen, fragte Walther noch immer in trotziger Aufregung,wer ſich hier einzumiſchen und uns etwas vorzuſchreiben hat?

Habt Ihr ſo ſchnell, antwortete der Fremde raſch,den Major Wellmore vergeſſen? Ich dachte nicht, daß das Engliſche Pfropfreis auf Franzö⸗