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nun geht, geht, laßt das unendliche Meer zwi⸗ ſchen uns ſeyn für immer. Wenn Sir Willmott Burrell mit ſeinen Vätern den Schlaf eines tau⸗ ſendfachen Todes ſchliefe, doch könnte ich nie die Eurige werden. Ihr ſeyd erſtaunt, geſtern war ich es, aber es iſt wahr, wahr, wahr, darum laßt die See zwiſchen uns ſeyn, Walther, jetzt und für immer!“ 3 Der Kavalier blickte ſie an, als ob er ſie nicht verſtände, oder ſie ſelbſt für geiſtesabweſend halte. „Aber warum,“ ſagte er endlich,„braucht Ihr, unabhängig durch Eure Lage, begabt mit einem Geiſte, ſich des Höchſten, Glänzendſten und Ruhm⸗
vollſten zu erfreuen, warum ſolltet Ihr Euren
freigeborenen Willen in Feſſeln ſchlagen? Hier liegt ein böſes Geheimniß verborgen.“— Kon⸗ ſtanze ſchauderte und verbarg ihr Geſicht, damit nicht deſſen Ausdruck etwas von ihren Gedanken
verrathe.—„Es iſt,“ fuhr er fort,„ein Ge⸗
heimniß, das ich nicht zu enthüllen vermag; aber Du ſollteſt es mir vertrauen. Theile es mir mit, und feierlich ſchwöre ich Dir, es in mei⸗ nem Herzen zu bewahren, und meines Herzens beſtes Blut daran zu ſetzen, Dich von einem ſo ſchlechten Manne zu befreien. Und nichts er⸗
warte ich, nichts verlange ich dafür, als nur Dich glücklich zu ſehen, mit wem es auch ſey,
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