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denn ich weiß etwas, was Euch zwingen wird, Euern ſtolzen Blick niederzuſchlagen, und froh zu ſeyn, daß Ihr noch das Weib Sir Willmott Burrell's werden könnt.“
Konſtanze zitterte, ſie hatte nie eine ſolche Sprache gehört, und fühlte, daß einer ſolchen Außerung etwas Schreckliches zum Grunde lie⸗ gen müſſe. Obgleich ihre Hand auf dem ſchwe⸗ ren Drücker des Schloſſes ruhte, hatte ſie doch nicht die Kraft, ihn zu bewegen. Könnten Blicke niederſchmettern, würde Burrell vor dem zorni⸗ gen Glanze dieſes Auges zurückgebebt ſeyn, aber er ertrug ihn mit einer Gelaſſenheit, die er ſich ſeibſt nicht zugetraut hatte.
„Wenn Eure Mittheilung meinen Water be⸗ trißt, ſo ſprecht, Sir, wo nicht...
„Wo nicht, wirft mich Konſtanze für immer bet Seite. Dennoch,“ fügte er mit verletzendem Mit⸗ leid hinzu,„hätte ich Euch gern geſchont, denn Ihr ſeyd eine höchſt liebevolle Tochter geweſen.“
„Sir,“ antwortete ihm Konſtanze,„ich bin eine zu gute Tochter, um länger geduldig dieſe Schmähungen anhören zu können: Eure Schmei⸗ cheleien verachte ich, und ich fordere Euch auf, eine Anklage gegen ihn auszuſprechen, welche nur den Gedanken einer Röthe auf ſeine Wan⸗ gen jagen könnte.“


