Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Nicht leicht ließ ſich der Grund errathen, der irgend einen Seemann hätte bewegen können, an einer ſo ungünſtigen Stelle zu landen, die, auf 1 jeder Seite eingeſchloſſen, offenbar keinen andern Ausgang gewährte, als dahin, wo man herein⸗ gekommen war nach dem ſpurloſen, unbegränz⸗ ten Ozean. Ohne ſich jedoch einen Augenblick zu bedenken, ſprang der Steuermann, der das Boot in dieſe Schlucht geführt hatte, an das Ufer; ihm folgte ein anderer; der dritte warf ſeinen Lederhut fort, hüllte ſich in ſeinen weiten Man⸗ tel und ſetzte ſich wieder auf ſeinen Platz, wie einer, der, für einige Zeit wenigſtens, ſich der MRuhe überlaſſen will. Wir werden bös Wetter bekommen, Herr, 4 1 ſagte der jüngſte der beiden mit einem halb be⸗ ſtimmten, halb fragenden Tone, als er von ei⸗ ner großen, mit Seegras bewachſenen Bank erſt den Himmel, dann die Erde mit einem dieſer Geheimuiſſe kundigen Forſcherblicke betrachtete. Sein Gefährte gab keine Antwort, ſondern wik⸗ kelte eine reiche ſeidene Binde, die er um den Hals geworfen hatte, ab, legte ſie in leichten Fal⸗ ten und ſchlang ſie zu mehren Malen ſich um den Leib, nachdem er vorher aus dem ledernen Gurt, den er zwiſchen der Jacke und den weiten Hoſen trug, ein Paar ſonderbar verzierter Piſtolen ge⸗ 4*

7