Teil eines Werkes 
10. Bd. (1829)
Entstehung
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24 1 594. T a g.

zuruͤck. Oſcherberi ſtieg von dem Baume, verrichtete ſein Gebet, pfluͤckte etliche Fruͤchte, und begab ſich ans Geſtade des Meeres, wo er etwas Erde einweichte und ſie ſorgfaͤltig auf den Baum trug, auf welchem er die Nacht geſchlafen hatte.— In der folgenden Nacht erſchien der ſchwarze Stier wieder; er legte den Stein auf die Erde, und als er ſich etwas davon entfernt hatte, ſich ſchmackhafte Weide zu ſuchen, warf Oſcherberi den Leimen, welchen er aufgerafft hatte, auf den Stein herab und bedeckte ihn damit. Als dem Stiere ſo ſeine Leuchte entſchwand, ſtuͤrzte er ſich ins Meer, nachdem er ein entſetzliches Gebruͤll ausgeſtoßen hatte, und Oſcherberi bemaͤchtigte

ſich des Karfunkels, der ſeinesgleichen nicht in der

Welt hatte. G Mit dieſem Gluͤcke zufrieden, dachte Dſcherberi

jetzo nur darauf, wieder in ſein Vaterland zu kom⸗

men. Er war auch ſo gluͤcklich, ein Schiff zu finden, welches ihn nach Ormus brachte. Er durchreiſte

ganz Perſien; und weil er wußte, daß der Koͤnig

von Perſien ein Liebhaber von koſtbaren Steinen war, und von allen Enden der Welt her dergleichen ſammelte,

ſo ließ er ſich ihm, als einen Mann anmelden, wel⸗

cher ihm das ſchoͤnſte Kleinod zeigen wollte, ſo man jemals geſehen habe.

Der Koͤnig hatte damals gerade einen Kaufmann aus Balſora bei ſich, der ihn durch die Schoͤnheit