Geſchichte eines Raͤubers in Seiſtan.
Fuͤnfhundert und drei und neunzigſter Tag.
Leiſch war ein bloßer Handarbeiter in der Landſchaft Seiſtan; als er ſah, daß er nicht genug erwarb, ſich zu erhalten und zu ernaͤhren, wie er wuͤnſchte, geſellte er ſich zu einer Raͤuberbande, deren Vertrauen er ſich bald durch ſeinen Muth und ſeine Gewandheit erwarb. Dieſe Bande machte ſich ſehr furchtbar; und durch ihre Erfolge dreiſt geworden, faßten dieſe Raͤuber den An⸗ ſchlag, den Schatz des Koͤnigs von Seiſtan, namens Dirhem und Sohn Naſirs, zu ſtehlen. Sie ſpreng⸗ ten die Thuͤre, und packten alles zuſammen, was ſie nur fortſchleppen konnten, Gold, Silber und Edelge⸗


