Teil eines Werkes 
9. Bd. (1828)
Entstehung
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Der Korb.

nehmen gegen meine Sklavinn bei mir verſchuldet hat. Mit Einem Worte,“ fuhr ſie fort,„wenn derjenige, der um meine Liebe wirbt, mir nicht gehorſam iſt, was darf ich erſt von ihm erwarten, wenn ich das Ungluͤck haͤtte, ihn zum Manne zu haben? Sei alſo verſichert, daß ich lieber das Leben verlieren will, als mich einem Manne unterwerfen, uͤber den ich ſo wenig vermag, und der meine Geſchenke verſchmaͤht.“

„Wie ungerecht biſt du doch!“ rief Sahidé aus...—

„Glaube mir, deine Klagen ſind unnutz; ſie wer⸗ den mich nicht uͤberzeugen,“ fuhr die Prinzeſſinn auf⸗ gebracht fort:„waͤhle eine Sklavinn, und laß uns von einander ſcheiden; das iſt das beßte, was wir thun koͤnnen.“

Sahide bat ſie aber, ihr wieder ihre treue Muna zu laßen, und ſie wurde ihm bewilligt, trotz dem Er⸗ ſtaunen, welches dieſe Beſtuͤndigkeit den uͤbrigen Jung⸗ frauen erregte, und trotz der geringen Hoffnung, welche die Prinzeſſinn daraus ſchoͤpfte.

Als das Gartenthor wieder verſchloſſen war, be⸗ ſeelte die beiden Zuruͤckbleibenden ein gleicher Eifer, die eine, zu fragen, und die andre, darauf zu ant⸗ worten.

„Schͤner Fremdling,“ ſagte Muna zu ihm mit all der Lebhaftigkeit des Gefuͤhls, welche die Zuverſicht

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