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entgangen war, worin die Geſellſchaft der Boͤſen noth⸗
wendig ſtuͤrzet.
Ich ſetzte hierauf meinen Weg allein fort, und es waͤhrte nicht lange, ſo erblickte ich eine Hoͤhle, welche immer ſchoͤner ward, je mehr ich mich ihr naͤherte, und welche mir endlich als ein großes mit Gold und Edelſteinen geſchmuͤcktes Schloß erſchien. Die Neu⸗ gier trieb mich, das Innere deſſelben zu beſehen: alles darin athmete Freude und Wolluſt; alle Bewohner deſſelben, Sklaven, wie Herren, empfingen mich freund⸗ lich, alle waren zuvorkommend; endlich ſah ich mitten in einem großen Saale ein Sopha, auf welchem ein ſchoͤnes Fraͤulein ſaß; ſie hatte hundert Sklavinnen um ſich, welche uͤberall anderswo den Preis der Schoͤnheit davon getragen haͤtten, aber neben ihrer Herrinn nur als die Sterne neben dem Vollmond erſchienen. Von ihrer Schoͤnheit betroffen, blieb ich ſtehen; ſie winkte mir, naͤher zu treten; und ich that es mit großer Ehr⸗ erbietung. Sie befahl mir, mich an ihre Seite zu ſetzen; dann gab ſie ihren Sklavinnen einen Wink, ihre Inſtrumente zu nehmen, und alsbald hoͤrte ich eine Muſik in den fuͤr Liebeslieder beſtimmten Weiſen Oſchak und Oſſuͤl, welche mein Herz entzuͤckten. Zugleich bot eine ſchoͤne Sklavinn mir eine Schale voll des koͤſtlichſten Weines dar. Kurz, ich uͤberließ mich allmäͤhlich allen Freuden, als ich mich ploͤtzlich Sesbets erinnerte und alles deſſen, was ich fuͤr ſie gethan hatte.


