Tauſend und Ein Tag.
Morgenlaͤndiſche Erzaͤhlungen.
Geſchichte Abdal Motallabs, des Weiſen.
Fuͤnfhundert und neunzehnter Tag.
„Ucberzeugt von allem, was die ſchoͤne Sesbet mir geſagt hatte, und in dem Glauben, daß der weiſe Mann ſich gaͤnzlich der Vorſehung unterwerfen muß,
reiſte ich ab: Wer auf Gott vertraut, der nicht
ruͤckwaͤrts ſchaut. Zwar hatte ich kein beſtimmtes Ziel
meiner Reiſe: aber weil Gott uberall iſt, und Maho⸗
med,— der immerdar lebe! im Schooße der Herrlich⸗
keit ruhet, ſo waren alle Wege mir gleich. Ich dachte
nur, daß Gott ſich ſeltener in dem Gewuͤhle der Staͤdte IX. 1


