Mahomeds Geburt. 275 niſſe der Natur offenbarten. Auf ſolche Weiſe ſtaͤts
beſchaͤftigt mit der Ankunft des großen Propeeten,
wurde er je mehr und mehr von den Segnungen Gottes durch ſeinen hohen Freund uͤberzeugt, und von der Groͤße der Lehre durchdrungen, welche er den Men⸗ ſchen bringen wuͤrde: aber er unterwarf ſich der Noth⸗ wendigkeit, dieſelbe nicht zu offenbaren.
Seine Forſchung hatte ihn belehrt, daß Maho⸗ med zu Mekka ſollte geboren werden; und dieſer Grund bewog ihn, ſeinen Aufenthalt in dieſer Stadt zu nehmen, welche durch ſolche Vorbeſtimmung vor allen anderen Staͤdten geheiligt worden, die jemals geweſen, noch ſind, und ſein werden..
Nachdem er die Stadt mit jenem heiligen Eifer durchwandert, welcher ihn dahin gefuͤhrt hatte, ent⸗ deckte er einen Raum, der nur ein großer verwilderter Garten war; er kuͤßte den Boden deſſelben dreimal, und gab dem Beſitzer alles, was er dafuͤr forderte: darf zu heiligen Zwecken das Geld in Betrachtung kommen? Er baute auf dieſem Boden ein ſchoͤnes Haus, und ſetzte ſich vor, darin ſeine Tage zu be⸗ ſchließen.
Seeine Verdienſte und der Ruf der Weisheit, wel⸗ chen er ſich wohl erworben hatte, ließen ihn auch bald
eine Gattinn finden, welche ihr ecklich machte. Sie gebar ihm gleich im erſten Ja⸗ ne Kochter, welche
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