Teil eines Werkes 
8. Bd. (1828)
Entstehung
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Schahadildin von Damask. 31

nun Aufklaͤrung einiger dunkelen Stellen des Tal⸗ muds zu haben, und Moſes gab ſie ihm ſehr ein⸗ leuchtend.

Ich ſehe hier ſchoͤne Dinge, ich verlange Auf⸗ ſchluͤſſe uͤber vieles, ſprach er zu ſeinem Wirthe;ich werde dir Abſchrift von allen den Bemerkungen geben, welche ich zu meinem und zu unſerm gemeinſamen Nutzen aufzeichne; denn du weißt, daß wir unter die Menſchen verſtreut ſind, wie ein fremdes und ſchaͤdli⸗ ches Korn, welches man uͤberall auszurotten trachtet: wir muͤßen alſo gelegentlich etwas zu unſrer Verthei⸗ digung haben, und koͤnnen wir durch unſre Perſon nicht Achtung gebieten, ſo muͤßen wir uns durch un⸗ ſre Einſicht furchtbar machen.

Samuel wußte nicht, was dieſe Bemerkungen enthalten moͤchten; er erfuhr es erſt am Tage vor der Abreiſe des Rabbinen. Jladſch⸗Kadahé, der Fuͤh⸗ rer ſeines Kameels, trat herein, ſich Befehl wegen der Abreiſe zu holen.

Morgen fruͤh fuͤhrſt du das Kameel her, ſagte er zu ihm. Hierauf wandte er ſich zu dem Schatz⸗ meiſter des Koͤnigs, zog unter ſeinem langen und fal⸗ tigen Rock eine anſehnliche Rolle hervor, uͤbergab ſie ihm und ſagte dabei:

Hier iſt die Geſchichte der allgemeinen und be⸗ ſonderen Verwaltung eurer milden Stiftungen und Moſcheen, an welchen unſere Bruͤder ſehr geringen