Teil eines Werkes 
7. Bd. (1828)
Entstehung
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32383 485. Ta g.

ſchritt alſo uͤber die Raſenbank, die uns trennte, um

ihn vollends abzuthun: aber ich glitſchte dabei aus und fiel. Ich wollte wieder aufſtehen, fuͤhlte mich aber an Fuͤßen und Haͤnden gefeſſelt; und der Mograby ſtand aufrecht mir gegenuͤber, mit jenem entſetzlichen Blicke, welcher ſein eigener iſt, ſo oft er ſich nicht verſtellt.

Niedertraͤchtiger Meuchelmoͤrder! ſprach er zu mir,du biſt ſogar faͤhig, einen Vatermord zu bege⸗ hen! Ich habe dich entlarvt: du wirſt fortan keinen Frevel mehr auf Erden veruͤben.

Der Schreck, der mich ergriffen hatte, verhinderte mich, auf die bittern Verhoͤhnungen, welche er gegen mich und alle meine Verwandten ausſtieß, Acht zu ge⸗ ben. Mein Großvater, der Holzhacker, wurde dabei nicht verſchont; und das Ungeheuer, welches mich jetzo

peinigte, ruͤhmte ſich der Stifter des Gluͤcks geweſen zu

ſein, welches die Familie meiner Mutter gemacht haͤtte.

Er ſchleppte mich nach ſeiner ſcheußlichen Todtengruft: ich weiß nicht, wie lange ich darin gelebt habe, wenn lei⸗ den ohne zu denken irgend noch leben genannt werden kann.

Die fuͤnf uͤbrigen Prinzen hatten Badvildins Ge⸗ ſchichte mit der geſpannteſten Aufmerkſamkeit angehoͤrt. Als er geendigt hatte, wandten ihre Blicke ſich auf den einzigen unter ihnen, der ſeine Geſchichte noch nicht er⸗ zaͤhlt hatte. Dieſer ſchickte ſich nun auch an, ihre Un⸗ geduld zu befriedigen.