Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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Simuſtapha und Ilſetilſone. 391

Großvater Bahlisbull einnehmen ſollte; da zoͤgerte er noch, ſeine Rede anzuheben, er fuͤrchtete, die Mehr⸗ heit moͤchte dem Antrage der Koͤniginn beiſtimmen; ein großer Theil der Stimmenden war von demſelben Ge⸗ ſchlechte, wie Setelpedur, und folglich jedem Geſetze feind, welches die Freiheit feſſeln und einer ſolchen Schwachheit vorbeugen ſollte. Der uͤbrige Theil be⸗ ſtand aus leichtſinnigen Geiſtern, die ſich aus ihrer Willfaͤhrigkeit ein Verdienſt machten, und jedem Wunſche der Koͤniginn nachgaben. Alſo ſah der Mini⸗ ſter ſich in Gefahr, unter die Herrſchaft eines Men⸗ ſchen und Muſelmanns zu kommen; er laͤſterte im innerſten ſeiner Seele gegen Mahomed, und fuͤhlte zugleich alle ſeine Kraͤfte gelaͤhmt. Setelpedur gebot ihm abermals, zu reden, und er begann nun zu ſtammeln, als ploͤtzlich der alte Bahlisbull erſchien, geſtuͤtzt von den Seinigen, die ihn zu den Fuͤßen des Throns fuͤhrten.

Verzeih, o meine Herrſcherinn! ſprach der ge⸗ faͤhrliche alte Schlaukopf,wenn ich ſo ſpaͤt euren Befehlen Folge leiſte. Die Zeit hat meine Kraͤfte aufgezehrt, die Jahrhunderte haben meine Schwingen gelaͤhmt: ich wurde in dem erſten großen Kampfe, welchen wir beſtanden, von Michaél ſchwer verwundet, und in einem vom Alter gaͤnzlich geſchwaͤchten Leibe wie der meinige, brechen die alten Wunden wieder auf.