Teil eines Werkes 
4. Bd. (1827)
Entstehung
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Abulfauaris: zweite Reiſe. 29

und kauften dafuͤr noch andere ein, welche wir in Golkonda vortheilhaft abzuſetzen gedachten; ſodann gingen wir wieder in See.

Ich uͤbergehe mit Stillſchweigen die Windſtillen und Sturmwinde, welche uns hinderten, das Koͤnig⸗ reich Golkonda ſo bald zu erreichen, als wir hofften. Wir landeten endlich daſelbſt, und machten einen ſehr großen Gewinn an unſeren Waaren. Da mein Han⸗ delsgefaͤhrte ſich vollkommen auf Edelſteine verſtand, und wir hier in dem Lande waren, wo man die ſchoͤn⸗ ſten Diamanten auf der Welt findet, ſo kauften wir fuͤr den groͤßten Theil unſers Geldes dergleichen ein, verſichert, ſie in Baßra viermal theurer zu verkaufen, als ſie uns koſteten. Zufrieden mit dem Gewinne, welchen wir ſchon an unſeren Waaren gemacht hatten, und mit demjenigen, welchen wir noch an unſeren Edelſteinen zu machen hofften, blieben wir nicht lange in Golkonda, ſondern reiſten bald ab, um nach Baßra heimzukehren.

Hundert und zwei und achtzigſter Tag.

Unſer Schiff ging mit vollen Segeln, und wir ſchmeichelten uns, wie alle Reiſende thun, gluͤcklich den Hafen zu erreichen, nach welchem unſer Verlan⸗ gen gerichtet war: aber eines Nachts erhub ſich ein