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Schiff, belud es mit Waaren, welche er in dem Koͤ⸗ nigreiche Malabar zu verhandeln gedachte, und ver⸗ wandte darauf ſein ganzes Erbtheil. Er reiſte endlich ab; aber er war nicht gluͤcklich in ſeiner Unterneh⸗ mung, er litt bei Ormus Schiffbruch, und konnte nur ſich ſelber retten. Ich ſah ihn faſt nackt, und in dem klaͤglichſten Zuſtande von der Welt, heimkehren. Ich hatte Mitleid mit ihm, nahm ihn in meinem Hauſe auf, gab ihm wieder Beſitzthum, und ſetzte ihn in den Stand, einen neuen Handel anzufangen. Er kam nicht reicher zuruͤck, als das erſtemal. Anſtatt ſeinen Verluſt einzuholen, litt er abermals Schiffbruch; er ſelber rettete ſich nochmals aus den Fluten, und kam wieder nach Baßra, um mir das neue Ungluͤck, welches ihn getroffen hatte, zu verkuͤnden. 4
Hundert und ein und achtzigſter Tag.
Ich war von ſeinem Ungluͤcke geruͤhrt, und ſparte nichts, ihn zu troͤſten.
„Mein Bruder,“ ſagte ich zu ihm,„dir iſt nicht unbekannt, daß alle unſere Unfaͤlle ſo wohl als un⸗ ſere Wohlfahrt, auf der Tafel der Vorbeſtimmung verzeichnet ſtehen. Was wuͤrde es dir alſo helfen, dich zu betruͤben? Du haſt vielmehr dem Himmel Dank zu ſagen, daß er dir das Leben gelaßen hat.


