Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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320 174. Tag.

Wer haͤtte glauben ſollen, daß ich hier Abul⸗ fanaris wiederfinden wuͤrde? Welches Geſchick hat euch von Serendib weggefuͤhrt, ohne von mir Abſchied zu nehmen, ja ohne mich von eurer Abreiſe zu benach⸗ richtigen? und durch welches unverhoffte Gluͤck ſeid ihr mir wieder zugefuͤhrt?.

Hierauf erzaͤhlte ich ihm mein Abenteuer mit Kan⸗ ſade, und was ſeitdem mir begegnet war. Er ſeiner⸗ ſeits unterrichtete mich, daß er ein Schiff in dieſem Hafen haͤtte, womit er hergekommen, Zimmt zu ver⸗ kaufen; daß er ſeine ganze Ladung verkauft haͤtte, und binnen vier und zwanzig Stunden ſchon wieder weit von hier zu ſein hoffte.

Ich bezeugte ihm meine Freude, ihn wiedergefun⸗ den zu haben. Er fuͤhrte mich an Bord ſeines Schif⸗ fes, und noch denſelben Tag gingen wir unter Segel nach Serendib. Ich freute mich, wieder dorthin zu kommen, und ihr koͤnnt wohl denken, daß Kanſade viel Antheil an dem Vergnüͤgen hatte, welches ich mir daraus machte, dieſe Stadt wiederzuſehen. Wir ka⸗ men nach einer nicht langen Fahrt dort an, weil wir beſtaͤndig guͤnſtigen Wind hatten. 8

Ich war aͤußerſt ungeduldig, etwas von Kanſade'n zu vernehmen, welche ich nicht aufhdͤren konnte zu lieben, obwohl ich eben nicht Urſache hatte, mit der Behandlung, welche ich von ihr erfahren hatte, zu⸗ frieden zu ſein. 1