5¹⁶ 173. Ta g. dieſes Geheimnis zu erfahren, ſo duͤrfte ich nur mei⸗ nen Weg fortſetzen: ich wuͤrde ſeinen Bruder antref⸗ fen, der noch viel aͤlter waͤre, als er, und mir einige Aufkläͤrung daruͤber geben koͤnnte.
Ich nahm ſogleich Abſchied von ihm, und traf auch wirklich bald einen zweiten Greis. Dieſer ſchien aber kraͤftiger: er fing erſt an zu ergrauen, und man haͤtte ihn eher fuͤr den Sohn, als fuͤr den aͤlteren Bruder des erſten halten ſollen. Ich fragte ihn, wie den erſten, ob er nicht wuͤßte, wer den Talisman gemacht haͤtte.
„Nein,“ antwortete er mir,„ich weiß es nicht; wenn es euch aber jemand ſagen kann, ſo iſt es ohne Zweifel mein aͤlterer Bruder, welchen ihr zwei Schritte von hier auf eurem Wege antreffen werdet.“
Ich ging alſo fuͤrder, und erblickte bald einen Mann, der das Land baute. Er hatte noch gar kein graues Haar, und ſchien mir ſo kraͤftig, daß ich mir nicht denken konnte, daß er bejahrter waͤre, als die beiden Greiſe, welche ich ſo eben geſehen hatte.
„O mein Vater,“ redete ich ihn an,„ich komme eben von zwei alten Leuten, welche mich zum beßten gehabt haben: ich bat ſie, mir zu ſagen, wer der Urheber des Talismans auf dem Berge waͤre, und ſie antworteten mir, ſie wuͤßten es nicht; ſie haͤtten aber einen aͤlteren Bruder, der es mir ſagen koͤnnte.“


