Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Abulfauaris: erſte Reiſe. 315

und das Schickſal uͤber mich ergehen zu laßen, wel⸗ ches mir beſtimmt waͤre. Ich unterließ nicht, mich abermals an den Prophe⸗ ten zu wenden; und als wenn ich ſeines Beiſtandes ſicher geweſen waͤre, ſchritt ich getroſt vorwaͤrts auf dem Berge, der einen Umfang von mehr als zwei Meilen hatte. Nach einer Stunde Weges, erblickte ich einen abgelebten Greis. Er hatte einen Kahlkopf, einen weißen, wunderlangen Bart, und Triefaugen. Es ſchien kaum noch ein Lebenshauch in ihm zu ſein. Er ſaß auf einem Steine, an der Thuͤre eines kleinen, von Erde und Holz gebauten Hauſes, und hielt einen Stock in der Hand. Ich naͤherte mich ihm, und nachdem ich ihn ehr⸗ erbietig gegruͤßt hatte, bat ich ihn, mir zu ſagen, warum doch die Schiffe, welche dieſem Berge bis auf eine gewiſſe Entfernung nahe kaͤmen, von demſelben unwiderſtehlich angezogen wuͤrden, und wer der Ur⸗ heber des Talismans ſein moͤchte, deſſen Kraft ſie wieder ins offene Meer zuruͤcktriebe. Der Greis erhub ſich bei dieſen Worten, indem er ſich auf ſeinen Stock ſtuͤtzte, und das Haupt vor Schwaͤche ſchuͤttelte; er erwiederte meinen Gruß, und ſagte mir, die Schiffe wuͤrden durch Meerſtroͤme dem Berge zugetrieben; was den Talisman betraͤfe, der in der Trommel enthalten waͤre, ſo wuͤßte er nicht, wer ihn gemacht haͤtte: wenn ich aber neugierig waͤre,