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Mit dieſen Worten entfernte er ſich von dem Brunnen, und ließ mich darin ſchreien, weinen und wehklagen.
„Ach ungluͤckſeliger Abulfauaris,“ rief ich aus, „zu welchen Leiden hat der Himmel dich verdammt? Was haſt du verbrochen, um dieſes grauſame Schick⸗ ſal zu verdienen?— Aber was beklage ich mich uͤber ein Ungluͤck, welches ich mir ſelber zugezogen habe? Haͤtte ich nicht dem treuloſen Goͤtzendiener, der mich ſo betrogen hat, mistrauen ſollen? Seine uͤbertriebe⸗ nen Liebkoſungen haͤtten mir verdaͤchtig ſein muͤßen; und wenn ich nur etwas Beſonnenheit gehabt haͤtte, ſo wuͤrde ich mich ihm nicht uͤberliefert haben.— Ach, uͤberfluͤſſige Reue! was frommt es mir gegenwaͤrtig, mich eines Fehlers anzuklagen, welchen ich nur zu ſehr buͤßen werde, und welchen zu vermeiden, nicht in meiner Macht ſtand? Ich ſollte nun einmal noth⸗ wendig in dieſen Abgrund ſinken, und dieſelbe Hand, die mich herabgeſtuͤrzt hat, kann mich auch wohl wie⸗ der daraus emporziehen.“
Dieſe Betrachtung hielt mich ab, mich der Ver⸗ zweiflung hinzugeben. Ich brachte die Nacht damit zu, den Grund des Brunnens zu unterſuchen, der mir von weitem Umfange ſchien. Ich fuͤhlte, daß ich uͤber Gebeine hinging, und ich erkannte daraus, daß ſchon andere vor mir in dieſem Abgrunde elendig⸗ lich umgekommen waren. Dieſer Gedanke raubte mir


