Teil eines Werkes 
2. Bd. (1827)
Entstehung
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Ssyfel Muͤluk. 3⁰9

machte, ſo mußten wir auch noch große Holzlaſten tragen. Einer ſo harten Arbeit ungewohnt, mußten wir ihr unfehlbar erliegen. Die Schwarzen, welche uns ſo arbeiten ließen, bemerkten es manchmal, daß wir nicht mehr fortkonnten, und fragten uns boshaf⸗ terweiſe, ob wir nicht Luſt haͤtten, verliebt zu werden. Dieſe Frage, welche uns das Bild unſerer Schoͤnen wieder vor Augen ſtellte, belebte uns mit neuer Kraft: wir wollten doch lieber in der Muͤhle bleiben, als ſie wiederſehen.

Eines Tages gaben unſere Schwarzen uns eine gewiſſe Menge Hirſe zu mahlen, und ſagten zu uns:

Wir gehen nach der Horde: daß bei unſerer Ruͤck⸗ kehr alle dieſe Hirſe gemahlen iſt!⸗⸗

Als ich mich mit meinen Gefaͤhrten allein ſah, ſagte ich zu ihm:

Saed, waͤhrend unſere Feinde von uns lentfernt ſind, ſo laß uns die Gelegenheit benutzen: wir wollen ans Ufer des Meeres eilen, vielleicht finden wir dort irgend ein Fahrzeug, deſſen wir uns zur Flucht bedie⸗ nen koͤnnen; vielleicht ſind wir ſo gluͤcklich, irgend ein Schiff voruͤberfahren zu ſehen, wir geben ihm Zeichen, heran zu kommen und uns einzunehmen.

Ich ſtimme bei, mein Prinz, antwortete Saed. wir wollen uns nichts vorzuwerfen haben, und alles verſuchen, von dieſer grauenvollen Inſel zu entfliehen. Wenn uns der Himmel gar nichts antreffen laͤßt, das