Eilftes Kapitel.
völlig geſammelt antwortete:„Potowski?— O ja, unſere 1 Zeitungen ſprechen zuweilen von ihm.“„
„Alſo es iſt ein Ruſſe?“ forſchte er arglos weiter. „Cigenthümlich, ich habe nie etwas von ihm geſehen.“
„Das iſt leicht begreiflich, da wenige Bilder von ihm hieher kommen; die meiſten bleiben in Rußland, viele gehen 1 auch nach Nordamerika und England.“ 3
„Du kennſt Potowski?“
„Ich habe Potowski nie geſehen,“ gab ſie zur Antwort.
„Aber wie kommſt du ſo auf einmal auf ihn?“ „Ein Bekannter ſprach mir darüber,“ ſagte der Tann⸗ häuſer nach einem kleinen Nachdenken. Dann ſetzte er auf⸗ blickend hinzu:„Dieſer Bekannte ſagte mir auch, die Bilder 1 Potowski's hätten Aehnlichkeit mit den meinigen.— Er malt wohl noch nicht ſehr lange Zeit? „Ich glaube erſt ein paar Jahre.“ 3 Dcer Tannhäuſer blickte vor ſich nieder und ein trübes Scheln flog über ſeine Züge.„Iſt das nicht eigenthümlich,“. ſagte er nach einer Pauſe,„alſo meine Bilder gleichen den ſeinen? Meine Bilder ſollen, wie mir jener Bekannte ſagte, und von ihm reden die Zeitungen, er, butſchland bekannt, während 8 S gedacht wird, während ich von unfern Zoutnalmn bodtgeſchuſegen de. Wie kommt das?“ 3 Die Fürſtin bue leict mit den Achſeln, dann erwiderte


