Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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2 Erſtes Kapitel.

abmühen läßt, die Aufmerkſamkeit des Publikums auf ſich zu ziehen, würde ſich der Schloſſer vom Schloſſer, der Sattler vom Sattler ſo weit als möglich entfernen. Und doch iſt das, wie oben ſchon erwähnt, nicht immer der Fall..

Wir reden hier nicht von den Gewerken, die an gewiſſe Oertlichkeiten gebunden ſind; ſo zum Beiſpiel finden wir es ganz natürlich, daß drunten in den Gaſſen am Kai die Schiffer hauſen, und dort das dritte und vierte Haus ein Seiler⸗ oder Segeltuchladen iſt, oder eine Eiſenhandlung, und daß ſich dort die zahlreichen Magazine befinden, eines neben dem andern, wo der Schiffer ſeine Bedürfniſſe findet. Daß man um den Marktplatz herum in jedem Hauſe Bänder und bunte Stoffe heraushängen ſieht, verſteht ſich ebenfalls von ſelbſt; dort kaufen die Bauern ein, wenn ſie den Inhalt ihrer Säcke und Körbe zu Geld gemacht haben. Daß auch weiter in die Stadt hinein ein ſcharfer Ge⸗ ruch dringt uns entgegen, ſowie wir uns dort einem zahl⸗ reich überbrückten Bache nähern die Gerber bei einander 4

hauſen, und weiter oberhalb, wo das Waſſer des Baches

noch klarer iſt, die Schönfärber, finden wir auch ſehr natür⸗ lich; daß wir aber auf unſerem Gange durch die Straßen

in einigen derſelben andere Gewerke, die durchaus von kei⸗ ner Oent ichkeit abhängig ſind, beiſammen und ſo zahlreich

vertreten inden, kann einigermaßen unſer Staunen erregen.

Und doch iſt es ſo, wie jeder ſich überzeugen kann, der ſich