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Unverheirathete Eheleute.
Bruder aufſuchen— Jean ſoll meinen Bruder daher bringen!— Fort! mir aus den Augen!(Kammerjungfer weinend durch die Mittelthüre ab.)
General. Mit mir ein ſolches Spiel zu treiben!— Mein Bru⸗ der, meine Kinder, meine eigenen Kinder, und zwei junge Leute, mit denen ich es ſo gut gemeint!— Und das Alles ohne Grund; all' dieß Unglück ohne Grund!— Und es iſt ein Unglück, wenn man ſeine Töchter bei zwei jungen Männern einſchließt!— Und das habe ich— der Vater, gethan!— Aber wo bleibt Hektor?
Fechster Auftritt.
Der General. Jean(im Hintergrund).
Jean.(Indem er ſehr laut ſpricht, blickt er rechts in den Garten). Ex⸗ cellenz wünſchen, der Herr Baron mögen die Gnade haben, nur einen Augenblick herein zu kommen!
General. Er ſoll gleich kommen, gleich!
Jean. Seine Excellenz wünſchen, daß der Herr Baron ſogleich kommen!
General. Nun, warum kommt er nicht?
Jean. Der Herr Baron ſteigen ſo eben zu Pferd, um einen längeren Spazierritt zu machen! 1
General. Uff! mein Fuß!(hinkt langſam nach der Mittelthüre). Er ſooll aber keinen Spaziergang machen; er ſoll daher kommen.
Zean. Der Herr Baron möchten lieber keinen Spazierritt machen, ſondern gefälligſt daher kommen. General. Halt dein Maul, dummes Echo! Jean(eiligſt). Der Herr Baron ſind bereits aufgeſeſſen! General leilt an die Mittelthüre. Mit ſehr lauter Stimme, während Jean an ihm vorbei in's Zimmer ſchlüpft, und ſich die Hände reibt). Hektor!— Hektor!— Ich bitte dich ganz gehorſamſt, einen Augenbtick da her⸗ zukommen; oder wenn Du es vorziehſt, ſo reite ich mit Dir ſpazieren. (während er abgeht) Hektor, hörſt Du nicht?— Man ſoll mein Pferd ſatteln!— Augenblicklich!— Und dann ſoll ein Donnerwetter hinein ſchlagen!


