Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Ein erſter und ein letzter Zall.

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Es gibt wohl kein Wort in unſerer ſo reichen Spkache, verehrte und ſehr geneigte Leſerinnen, welches bedeutſam ausge⸗ 1 ſprochen, ſolche Wirkungen hervorzubringen vermag, als das kleine Wort: Ball; ja Wirkungen der verſchiedenſten Art. Es iſt das ein Zauberwort, welches elektriſirt, erfreut, niederſchlägt, glücklich und traurig macht, kurz, welches alle möglichen Empfindungen in einem menſchlichen Herzen hervorzurufen im Stande iſt. Ein Ball, ſagt die Mutter, und denkt an Crépe und Gaze der verſchieden⸗ ſten Farben, an bunte Bänder und künſtliche Blumen, auch an den vergangenen Winter, wo Regierungsraths Guſtele, deren Stumpf⸗ näschen und ſchwarzes Haar viele Aehnlichkeit mit der eigenen Tochter hat, im gelpen Barege roth aufgeputzt erſchien, und, wie von ſämmtlichen Meſenden Lieutenants drei Viertheile verſicherten, deliciös war, Welb mit roth! Dieſe beiden Farben gaukelten vor den Augen der Mutter umher; auch dem Vater, wenn er von einem Balle hort, wird es farbig vor ſeinen inneren Blicken, grün und gelb, wenn er an einen ſo gänzlich verlorenen Abend denkt. Adieu, Club und Spiel, adieu, ſtille Wirthshausfreuden! FHackländer, Kr. u. Fr. II. 1 8