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Zwiſchenraume der beiden Häuſer blieb ich einen Augen⸗ blick ſtehen, ich ſah die beiden Fenſteröffnungen, welche wir durch die Bretterplanke verbunden hatten, dieſer Winkel hatte ſich in ſeiner grauen Trübſeligkeit in gar nichts geändert, unten lagen große Haufen Kehricht, an den Fenſtern flatterten wie damals, die Schnüre zum Wäſchetrocknen. Mir war, als ſei meine Flucht aus dem Reißmehl'’ſchen Hauſe erſt geſtern vor ſich gegangen, dort hing auch die bewußte Laterne, auf ihrem Deckel lag eine zierliche Schneekappe. Auch an dem Reißmehlſchen Hauſe hatte ſich gar nichts geändert, vor der Thür wankte der getrocknete Stockfiſch hin und her, da ſtanden die Fäſſer mit Mehl und Butter und neben ihnen der
alte ſteinerne Kriegsknecht, an ſeiner langen Naſe hing
ein ſchwerer Eiszapfen. Ich trat in den Laden, da ſaß Philipp, jetzt der Prinzipal, auf dem Stuhle des ſeligen Herrn Reißmehl, es war noch dieſelbe trübſelige Geſtalt, doch hatte er ſich eine Brille zugelegt; er erkannte mich nicht wieder, und als ich Cigarren verlangte, pries er mir geſchäftig verſchiedene Blätter. Als ich darauf meinen
Namen nannte, rückte er die Brille in die Höhe und
ſeine Züge überflog ein melancholiſches Lächeln, das Wiederſehen machte aber wenig Eindruck auf ihn, er ſagte,
ſeine Frau ſei abweſend und ich empeahl mich bald wieder.
So hatte ich denn auch das hinter mir, ich nahm einen herzlichen Abſchied von der Großmutter, ſowie von


