den Bedrängten und übte Wohlthaten an rechter Stelle, wo er nur konnte. Im Aeußern war der Commerzien⸗ rath groß und ſchlank, hoch in den Fünfzigen, durch eine geſchmackvolle und ſorgfältig auserwählte Toilette, ſowie durch eine glänzend ſchwarze Perücke in den Augen der Welt als gut konſervirt darzuſtellen. Etwas Blen⸗ denderes und Friſcheres, wie die weiße Halsbinde war, die er trug, konnte man nicht leicht ſehen, aus derſelben hervor ſtreckten ſich unendlich ſteife und ſehr lange Va⸗ termörder, welche ihm nicht erlaubten, den Kopf ſchnell auf die Seite zu drehen, er mußte dieſe Bewegung durch eine halbe Wendung des Oberkörpers hervorbringen, was ſeiner ganzen Erſcheinung etwas Steifes, aber zugleich etwas Feierliches verlieh. Sein Kleid war vom feinſten ſchwarzen Tuch und im Knopfloch bemerkie man ein farbiges Bändchen.
So kam er die Treppen herauf, im drgena ſtand der Herr Block und nahm ihm ſeinen Paletot in Em⸗ pfang und leiſtete dieſen Dienſt mit der Abſicht, hie⸗ durch etwas von dem Geſpräch vernehmen zu können. Ich unterſtützte dies Vorhaben des jungen Herrn Block, indem ich an der Thüre ſtehen blieb und dieſelbe hinter mir offen ließ.
Der Commerzienrath drohte mir leicht, aber nicht un⸗ freundlich mit dem Finger und mir war, als müſſe durch
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ſein Erſcheinen meine Sache eine plötzliche und ſehr p


