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ſei, denn der Schaden war augenbliclic nicht zu er⸗ ſetzen. 8
So eifrig ich auch meine Garderobe, die in einer Ecke des Zimmers ſich hinter einem baumwollenen Vorhange befand, durchmuſterte, da war kein Erſatzſtück zu finden, als eine nicht mehr neue graufarbige Sommerhoſe. Ich entſchloß mich kurz und gut, ſie anzuziehen, warf einen wehmüthigen Blick auf die Eisblumen am Fenſter und litt während ich hinunterging mehr von dem Gefühle meiner Armuth als von der Kälte. Herr Specht ſchüt⸗ telte den Kopf, die Ladenjungfer lächelte und die Prin⸗ zipalin winkte mir ins Speiſe⸗Zimmer.
„Nehme Er mir nicht übel,“ ſagte die Frau ernſt, „aber in ſolchem Anzug geht man nicht in den Laden!“ Ich ſchwieg.„Ei, ei“ fuhr ſie fort,„wie kann man ſich ſo vergeſſen, oder“ ſagte ſie zögernd und ſah mich mit einem gutmüthigen Blick an, der ſich in einen herzlichen und freundlichen verwandelte, als ſie bemerkte, daß ſich mein Auge mit Thränen füllte,„oder iſt Seine Garde⸗ robe vielleicht ſo ſchlecht beſtellt?“ ich nickte ja und ſetzte mit unſicherer Stimme hinzu, da mein Vormund ſich geweigert habe, mir binnen Jahresfriſt anderes machen zu laſſen, ſo ſei ich nicht im Stande, dieſelbe zu verbeſſern.„Es thut mir unendlich leid, ſo zu er⸗ ſcheinen, aber ich habe nichts anderes.“
„Hm, hm,“ ſagte die Prinzipalin,„das geht aber
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II.


