Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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ſchienen dieſelben wenig zu beachten, überhaupt ließ man ihn kaum zu Wort kommen. Dafür mochte er aber auch den Buchhalter nicht leiden, wie ich wohl ſchon bemerkt hatte, er ſprach ſelten mit ihm und wenn derſelbe irgend etwas erzählte, ſo horchte er nicht zu und wenn er gar Bibelſtellen oder geiſtliche Lieder recitirte, ging er gewöhn⸗ lich mürriſch hinweg.

Hier auf dem Waarenlager war er recht geſprächig, wir legten türkiſche Teppiche zuſammen und ich lobte die ſchönen Zeichnungen und die hellen Farben.„Wiſſen Sie auch, wo das gemacht wird?“ fragte er mich,„das will ich Ihnen erzählen; weit hinein in der Türkei bei der ſchönen Stadt Smyrna fertigen die Leute in den Dör⸗ fern dieſes bunte Gewebe und da daſſelbe aus einem Stück beſteht, ſo ſind oft 20— 30 Menſchen damit be⸗ ſchäftigt; in der Mitte fangen ſie an und arbeiten im⸗ mer weiter auseinander mit Nadel und Faden, bis der Teppich ſo groß iſt, wie ſie ihn haben wollen.“

Bei den ſchweren Sammt⸗ und Seideſtoffen ſprach er

von Genua und Venedig, und namentlich bei dem An⸗ denken an die letzte Stadt ſeufzte er tief auf, als er von der Herrlichkeit dieſer Königin der Gewäſſer ſprach; auf meine ſchüchterne Frage, ob er vielleicht dageweſen ſei, antwortete er lebhaft:„Per Dio, das will ich meinen, das iſt eine Stadt! Statt der Straßen lauter Waſſer

Gewicht zu haben und ſeine Frau, wie der Herr Specht