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gehen zu laſſen und 81 alsdann wohl zu merken, daß ich allen meinen Leuten nur dreimal ernſte Worte ins Gewiſſen ſprechen, das erſtemal beim Antritt, wo es mir wie bei Ihm nothwendig erſcheint, das zweitemal, wenn die Aufführung nicht ſo iſt, wie ich es vermuthe und will und das Drittemal, wenn ich Jemand fortſchicke. Er alſo iſt mir von ſeinem Oheim und Vormund als ein etwas leichtſinniges und unruhiges Subjekt, das gern dumme Streiche macht, geſchildert worden und man hat mich gebeten, ein aufmerkſames Auge auf Ihn zu haben, und den Verſuch zu machen, ob es möglich ſei, Ihn zu einem brauchbaren Mitglied der menſchlichen Geſellſchaft heranzubilden. Das will ich getreulich thun, aber helf' Er mir; Heiterkeit nach gethaner Arbeit, die anſtändig iſt und Gott dem Herrn nicht beleidigt, iſt auch mir nicht zuwider, aber dummes Spaßmachen haſſe ich in
Gottes Hülfe iſt an das Gelingen eines guten Werkes
den Tod; arbeite Er fleißig, bete Er fleißig, denn ohne
nicht zu gedenken. Ich thue es auch und fange kein Geſchäft an, ohne den Himmel zu bitten, daß er mir Kraft zum Vollbringen deſſelben geben möge, man muß aber aufrichtig fromm ſein und nicht blos ſcheinheilig und den ganzen Tag thun, als wollte man unſern Herr⸗ gott bei den Füßen anfaſſen. Halte Er ſich an meinen Buchhalter Specht, das iſt ein frommer gottgefälliger Menſch und thut ſeinen Dienſt wie ein redlicher Knecht,


