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nieder bei der freundlichen alten Frau und meiner Nichte der kleinen Emma und ich mußte denſelben von Fami⸗
lien⸗Mitgliedern erzählen, die ſie kannten und lange nicht
geſehen hatten.„Weißt Du auch,“ ſagte die Profeſſorin zu mir,„daß wir eigentlich alte Bekannte ſind? Nein, Du erinnerſt Dich deſſen nicht mehr.“„Doch,“ ſagte ich erwartungsvoll,„als ich in den Garten trat und Sie plötzlich vor mir ſah, da ſiel mir ein, daß wir uns ſchon irgendwo geſehen.“„Ich weiß, wo es war,“ ſagte die kleine Emma,„in einer großen ſchönen Kirche, es iſt noch gar nicht lange her, Du warſt krank, Vetter, und wir fanden Dich am Boden liegen, ein alter Mann hob Dich auf und als wir Dich nach Haus brachten, war das Haus, wo Du wohnteſt, gerade daſſelbe, wo wir 5 hinwollten.“„Ich beſuchte meine Tante, Deine alte Großmutter,“ ergänzte die Profeſſorin,„Du wurdeſt aber darauf ſo bedeutend krank, daß Du uns nicht wiederer⸗ kannteſt, als wir Abſchied nahmen.“ Mir ging ein freundliches Licht auf. Ganz richtig, ſo war es meine kleine Kirchenbekanntſchaft;„aber dennoch habe ich Euch erkannt,“ ſagte ich raſch und ſetzte lächelnd hinzu,„nur
meinte ich in meinem Fieber, es ſei ein Heiligenbild aus
der Kirche, das mit dem kleinen Engelein ſich nach mei⸗ nem Befinden zu erkundigen komme.“ Wir lachten herz⸗ lich über dem Andenken an dieſe erſte Begegnung und dieſer Vorfall machte uns ſchneller bekannt.—


