Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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nicht benutzt haben, kann aber nicht umhin, Dich mit dem Namen eines jungen ungerathenen Familien⸗Mit⸗ gliedes zu belegen, denn alſo hat Dich Dein Herr Oheim bei mir beſtens oder vielmehr ſchlechtens prädicirt.

Herr Vetter, ſtotterte ich verlegen und wurde roth wie der Kamm meines unartigen Begrüßers,ich habe mir gewiß und ernſtlich vorgenommen, dem Vormund keine Urſache zum Klagen mehr zu geben;ſchön, entgegnete der Vetter,daß ſich Dein löblicher Vorſatz erfülle, und da es in jedes Menſchen Gewalt gegeben iſt, ſein Inneres zu verbeſſern, ſo wird auch Dir dieſes an und für ſich ſchwierige Beſtreben gewiß ſo gelingen, aber laß' es nicht mit dem Vorſatz verbleiben, denn merke Dir das Sprichwort: Die Hölle iſt mit guten Vorſätzen ge⸗ pflaſtert, und auch hier im Leben tritt man gerne auf ihnen herum. Ich verſprach mein Möglichſtes zu thun, verſuchte mich gelinde zu entſchuldigen, ohne gerade die Anklage meines Oheims zu verdächtigen und verſprach nochmals in meiner neuen Stelle mit Fleiß und Auf⸗ merkſamkeit zu arbeiten, worauf ich vom Vetter huldreicher entlaſſen wurde, als ſein Willkommen war.So geh! denn hinaus, ſprach er,Du wirſt müde und hungrig ſein, meine Frau ſoll Dir eine Erfriſchung zubereiten, ich muß fortfahren, mich noch eine halbe Stunde zu bewegen, der Blutumlauf des Körpers geht durch regelmäßig andau⸗ ernde Bewegung raſcher von Statten, was der Geſundheit

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