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rechte Bein über das linke geſchlagen und bewegte die Spitze dieſes Fußes, ſowie den Zeigefinger der rechten Hand taktmäßig auf und ab. Ich fand Zeit genug, mir das Zimmer und den Profeſſor genau zu betrachten, denn auf einem kleinen Tiſchchen vor ſich hatte dieſer ein auf⸗ geſchlagenes Buch, aus welchem er trotz meines Eintritts — die Frau war vor der Zimmerthüre geblieben— ru⸗ hig weiter las. Er war ein langer dürrer Mann und ſchon ziemlich bei Jahren, hatte ein blaſſes, aber gutmü⸗ thiges Geſicht und trug eine braune Perrücke. In einer Ecke des Zimmers ſtand ein meſſingner Käfig mit einem weißen Papagei, wie ich früher ſchon in Menagerien ge⸗ ſehen und dies Thier war ſchuld, daß der Vetter mich endlich einer Anrede würdigte. Der Vogel ſträubte ſei⸗ nen rothen Federbuſch auf, drehte ſeinen Kopf vertraulich nach mir hin und ſagte, als ich natürlicherweiſe ruhig auf meinem Platz ſtehen blieb, ſehr deutlich und laut: „Filou.“
Hierauf klappte der Vetter ſein Buch zu, nahm eine Priſe aus einer vor ihm ſtehenden Doſe und ſagte mit einer ernſten feierlichen Stimme:„ei, ei! Joco begrüßt Dich und kommt mir zuvor, indem er Dich mit Filou anredet, was ſoviel beſagen will, als: Spitzbub; dieſen Aksdruck, der mir jedoch und trotz vielem über Dich von Deinem Vormund Erfahrenen einigermaßen zu ſtark vor⸗ kommt, würde ich vielleicht zu einer erſten Anſprache


