ſetzen, fehl, ſo ziehe ich meine Hand gänzlich von Dir
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Dir ſehr wohl bekommt, wenigſtens daß Du größer und ſtärker geworden biſt, habe ich von dem Vetter erfahre 3 daß Du aber in Deinem unverantwortlichen Leichtſinn
nicht daran denkſt, auf welche Art ſich Deine Zukunft
geſtalten könnte, und daß Du nicht ein einziges Mal an mich ſchreibſt, ich möchte Dir doch ja für den Winter eine neue Condition beſorgen, wie geſagt, daß Du Alles das vergißt, um dafür Deine koſtbare Jugendzeit durch⸗ zubringen, indem Du dem Vieh nachſchlenderſt und Fio⸗ gelneſter ausnimmſt, das wundert mich gar nicht, denn ich kenne Dich. Danke es alſo Deinem u in mir einen unermüdlichen Vormund gefunden zu haben, und danke es meinen vielverbreiteten Bekanntſchaften, die Dir eine Lehrlingsſtelle in der Fabrikſtadt E. verſchafften,
und obendrein keine Stelle in einem Sp zereigeſchäft,
ſondern in einer Modewaarenhandlung bei dem höchſt ehrenwerthen Hauſe Johann Caspar Stieglitz und Comp. Nach E. wirſt Du zu Fuße gehen. Dort angekommen wirſt Du die einliegenden Zeilen unſerem Vetter, Herrn Profeſſor W. überreichen und dieſer verehrte Freund wird
Deine Einführung in dem Handlungs⸗Hauſe, wo man
Dich aufzunehmen gedenkt, beſtens und freundlichſt ver⸗ mitteln. Viele Ermahnungen habe ich nicht mehr Luſt Dir zu geben; ſchlägt auch diesmal das Bißchen Hoff⸗ nung, das wir auf Deine zukünftige gute Aufführtng


