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zer ſtehen zu laſſen, und eilte zu Anne Marie, mit der ſiie von dem Tanzboden verſchwand.
Bei dem Heimfahren am heutigen Abend fehlte zur beſtimmten Zeit Niemand von den Leuten, weshalb keine Verzögerung eintrat und es mit Vetter Chriſtoph keinen Verdruß gab; denn mit dem Vetter Chriſtoph war an ſolchen Abenden nach einem Tag, wo er es für ſeine Schuldigkeit hielt, den Keller ſeines Gaſtfreundes gehörig zu unterſuchen, nicht zu ſpaßen. Wir ſaßen alle auf, der Doktor hatte die Zügel erfaßt, und neben ihm auf der Bank ſaßen Sibylle und ich.
Es war ein außerordentlich ſchöner Abend. Nachdem wir eine Zeitlang, ohne zu ſprechen gefahren waren, for⸗ derte mich Sibylle zum Singen auf und wir ſangen allerhand luſtige und ernſte Weiſen in die Nacht hinaus.
Ich hatte, wie ich meiſtens zu thun pflegte, wenn ich G
neben Sibylle ſaß, meinen Arm um ihren Leib geſchlun⸗ gen unß ſie lehnte an mir, bald mir etwas flüſternd er⸗ zählend, bald wieder die Augen ſchließend, als wollte ſie ſchlafen. Mit dem Doktor ſprach ſie kein Wort.
Dieſer hatte auch heute Abend ein ganz ſonderbares Ausſehen. Er ſah ſo grimmig auf ſeine Pferde, hatte die Zügel ſtraff angezogen und knallte mit ſeinte Peitſche viel mehr als nöthig. Oftmals lehnte er ſich weit rück⸗ wärts, als wolle er die Pferde mit Gewalt anhalten, aber ich bemerkte ganz wohl, daß er auf uns herüber⸗


