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mit der jüngſten Tochter des Vetter Chriſtoph zu tanzen,
worauf er ſich nach längerem Ueberlegen hiezu entſchloßtt 3
Mehrmals aber ſah ich, daß er mit der Hand mißmu⸗ thig durch ſeinen dicken Bart fuhr. 1
Jetzt trat er mit Sibylle zu einem Walzer an, und ich hatte wohl bemerkt, daß ſie bei der Aufforderung hiezu die Augen niederſchlug. Die Beiden tanzten ſo hübſch, daß faſt alle übrigen Paare aufhörten und ihnen faſt den ganzen Tanzboden zur Verfügung ließen. An⸗ fänglich hatte Sibylle die Augen feſt auf den Boden ge⸗ heftet, aber wie ſie nach und nach von der Sicherheit ihres
Taänzers angenehm berührt, eben ſo ſicher in ihren Bewe⸗
gungen ward, hob ſie den Kopf höher und höher, und ſchwebte endlich ſtolz dahin wie eine Prinzeſſin. Ein allge⸗ meines Händeklatſchen der ganzen Tanzgeſellſchaft gab end⸗ lich das Zeichen zum Aufhören und Sibylle, die mit laut klopfendem Herzen neben dem Doktor ſtand, bemerkte jetzt erſt, daß ſie die ganze Zeit allein getanzt hatten, und ſchlug erröthend und verwirrt die Augen nieder. Ich ſtand gerade hinter ihr, und wollte der hübſchen Tänze⸗ rin etwas Schönes ſagen; doch weiß ich nicht, es kam mir ein dummer Gedanke: ich neigte mich an ihr Ohr hin und flüſterte leiſe: Kuckuck!
Erſchreckt fuhr Sibylle zuſammen, wandte ſich einen
Augenblick nach mir, um im nächſten darauf ihren Tän⸗


