Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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zerſprang. Der Doktor lag neben mir im Schlaf, und er ſchien einen guten Traum zu haben. Hie und da bewegte er die Lippen und lachte und ſpitzte auch zu⸗ weilen den Mund, als thue er einen tiefen Zug. Die Mädchen drüben nach Beendigung des Liedes lachten und ſchäkerten.

„Höre, Sibylle,“ ſagte Anne Marie;„die Leute be⸗ haupten, der Doktor, wie heißt er doch, habe Dich früher in der Stadt geſehen und ſei Dir zu Liebe herausge⸗ kommen.“

„Warum nicht gar!“ lachte die Andere.„Was ſoll er von mir wollen?“

„Nun,“ entgegnete Anne Marie,„er will Dich, wie es in den Büchern oft ſo ſchön vorkommt, zuerſt kennen lernen und dann heirathen.“

Ich ſah unruhig auf den Doktor neben mir, und es war mir recht, daß er ſchlief und nichts von dem Ge⸗ ſpräche hörte. Obgleich aber bis jetzt ſein Geſicht noch größtentheils von tiefem Schatten bedeckt war, ſo war die Sonne doch nicht zurückzuhalten, und fing ſchon an, um ſeine Naſenſpitze zu ſpielen. Anne Marie drüben fuhr fort und ſagte:

„Er hat einen ſo ganz ſpaßigen Namen; wie heißt er denn eigentlich?“

„Nun, wie wird er heißen?“ entgegnete Sibylle, „Doktor Burbus heißt er.“ 4 n

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