Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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32.

um, da er größer als der Prinzipal war, dieſem nicht von oben herab in das Geſicht ſehen zu müſſen. Dann öffnete er ſeinen breiten Mund und ſagte mit leiſer Stimme und einer Langſamkeit, wie ich in meinem Le⸗ ben nichts Aehnliches gehört:„Herr Prinzipal,'s iſt nur ein Verſehen. Als ich den Branntwein hier gemeſſen hatte, fing drinnen das Möpschen ſo an zu heulen, daß ich eilig hineinging, um nachzuſehen.“—„Ei, ei, ſo, ſo!“ fiel ihm der Alte in die Rede.„Was iſt der armen Fanny geſchehen?“—„O nichts, Herr Prinzipal,“ ant⸗ wortete Philipp;„ſie lag nur am Fenſter in der Sonne, ja, und da kam eine Wolke und machte Schatten, und

das mißfiel dem armen Hund.“—„Nun, nun,“ ent⸗ gegnete Herr Reißmehl,„laß nur gut ſein, die Sonne wird ſchon wieder kommen. Hier iſt unſer neuer Lehr⸗ ling,“ fuhr er fort, indem er auf mich zeigte.—„Ich hoffe, Philipp, Ihr werdet Euch ſeiner auf's Beſte annehmen und ihn nach und nach mit Allem bekannt n machen.“

Philipp hob jetzt ſeinen Kopf einen Augenblick in die Höhe, um mich etwas von oben herab anzuſehen; dann 3 3 aber ließ er ihn auf die rechte Seite ſinken und ver⸗ ſicherte dem Prinzipal, er werde ſein Möglichſtes thun, mich a auf s Beſte heranzubilden. Darauf zog ſich Herr Meißmahl lin ſeine Schrrilſtube zurüht und ich dau