Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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III.

Philipp.

Ich trat in den Laden des Herrn Reißmehl.

Wem ſchweben nicht aus ſeiner Kindheit die Gewölbe vor, in welchen Zucker, Roſinen, Mandeln und derglei⸗ chen Herrlichkeiten verkauft werden? Wer gedenkt nicht der Zeiten, wo er mit einigen eroberten Pfennigen vor den Ladentiſch trat, ſeinen Gelüſten den Zügel ſchießen 6

ließ und Kandiszucker und getrocknete Pflaumen verlangte? Mit welch gierigen, neidiſchen Augen ſah man damals in die Kaſten, in welchen dieſe Artikel aufbewahrt wur⸗ den, und wünſchte nichts ſehnlicher, als im vertrauten Umgang mit dieſen Schubladen leben zu können, um ihres Inhalts zu genießen, ſo oft es einem einfiele! Thörichte Wünſche! ſie ändern ſich wohl mit den Jah⸗ ren, aber ſie verlaſſen uns nie! wie ich aber an jenem Morgen in den Laden meines künftigen Herrn trat,

dachte ich nicht an den ſüßen Inhalt der Fächer, nein,