Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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geſchieden, was uns jedoch ſo wenig als die Ermahnun⸗ gen des Lehrers davon abhalten konnte, dem alten Nachbar allen möglichen Schabernak zu ſpielen. Sah man aber ſeine Figur an, ſo konnte man es uns jungen Leuten nicht verübeln, wenn das Ergötzen, das uns dieſelbe ver⸗ urſachte, manchmal ausartete und uns zu allerlei abge⸗ ſchmackten Späßen antrieb.

Unſere Schule fing im Sommer um ſieben Uhr an; wir fanden uns aber gewöhnlich ſchon eine haälbe Stunde früher ein und erwarteten die Erſcheinung unſeres Nach⸗ bars, der regelmäßig eine Viertelſtunde vor ſieben Uhr in ſeinen Garten trat, um nachzuſehen, wie viel ſeine Pflanzen und Gemüſe über Nacht gewachſen war. Er war dann bereits im vollen Staat und ſeine kleine, ma⸗ gere Figur auf's Seltſamſte geſ ſchmückt, Sein ſpitziges Geſicht war von einer braunen fuchſigent Perrücke ge⸗ krönt, auf welche er den kleinen runden Hut ſo ſtark vorneüber geſetzt trug, daß die obere Kante deſſelben genau mit den Spitzen ſeiner Schuhe korreſpondirte. Sein übriger Körper ſtack in einem braunen Rock, einer dito Weſte und ſchwarzen kurzen Beinkleidern mit weißen Strümpfen.

Kaum war er in den Garten getreten, ſo ging er mit ruhigen, gleichmäßigen Schritten auf eine alte Son⸗ nenuhr los, die in einem Winkel deſſelben ſte zerrte mit einigen gewaltigen Zügen an der ſte

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