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daß aller Anfang ſchwer ſei und kein Baum auf den erſten Hieb falle, ſo war ſie doch ſichtlich über die ſchlech⸗ ten Ausſichten verdrießlich und behauptete feſter als je, ich ſei ein junger Taugenichts auf dem der Segen des Herrn nicht ruhe.— Dieſer ſchlechte Erfolg war mir um ſo verdrießlicher, da ich mich von meinen bisherigen Schul⸗ kameraden bereits mit einem gewiſſen Stolz abgeſondert hatte und anfing, ſie etwas von oben herab zu behan⸗ deln, wie es einem angehenden Geſchäftsmanne zukommt, der die Kinderſchuhe abgetreten hat. Da lief noch ſpät ein Brief ein, den meine Großmutter haſtig öffnete und mit vieler Zufriedenheit durchlas. Er war von Herrn Reißmehl, dem Inhaber einer mittelgroßen Spezereihand⸗ lung, der meine Familie perſönlich kannte und ausneh⸗ mend annehmbare Bedingungen für mich ſtellte. Frei⸗ lich ſollte mndine Lehrzeit fünf Jahre dauern, aber ich dafür Alles unentgeldlich im Hauſe haben. Auch ver⸗ ſicherte er in ſeinem Briefe, daß die Lehrlinge bei ihm nur zu den Geſchäften des Ladens gebraucht werden, und 1 nicht, wie in ſo manchen andern Häuſern, Dienſte zu verrichten haben, die nicht für ſie paſſen. Ich kannte den Herrn Reißmehl ſehr gut und hatte eigentlich dieſe annehmbaren Bedingungen nicht um ihn 3 verdient. Das Haus, das er bewohnte, lag neben un⸗ ſerem Schulgebäude, und ſein Garten ſtieß an unſer Spielplatz. Sie waren durch eine ziemlich hohe Mau


