gerne ſtehen bleiben möchte, um länger dieſen prachtvollen Anblick zu genießen.
Nur dort, an einem öffentlichen Gebäude, hat ſich eine Gruppe Neugieriger ſehr geſchickt neben einem Schil⸗ derhauſe aufgeſtellt, und wenn man ſieht, wie der Poſten vor demſelben bemüht iſt, ſie nicht nur dort ſtehen zu laſſen, ſondern auch die Paſſage vor ihnen ſo frei als möglich zu halten, ſo muß man ſchon auf die Ver⸗ muthung kommen, daß dieß nicht Zuſchauer gewöhnlicher Art ſind.
Es ſind zwei Herren und zwei Damen, Letztere in langen dunklen Mänteln, deren Kapuzen ſie über den Kopf gezogen haben; was man aber unter dieſen von den Zügen der Beiden erkennen kann, iſt ſchon des Be⸗ trachtens werth, Beide ſind jung, ſchön, und auf den Geſichtern Beider, beſonders in den leuchtenden Augen, zeigt ſich eine glückſelige Heiterkeit. Die Eine hängt feſt am Arm ihres Begleiters, die Zweite hat ſich auf die Schulter des andern Herrn geſtützt und hebt ſich jetzt mit dem leiſen Ausruf:„Sie kommen!“ ſo viel, als es ihr möglich iſt, in die Höhe.
Dicht gedrängt wogt das Volk in der nicht allzu breiten Straße vorüber, ſo daß der Poſten für die beiden Paare nur dadurch etwas Raum erhalten kann, daß er ſich mit angezogenem Gewehre vor ſie hinſtellt, durchaus
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