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das ein Erbſtück Ihres verewigten Vetters?“ worauf Jener ſich erlaubt hatte zu ſagen:„Nein, Majeſtät, nur Vermächtniß für gute Freunde.“
Nur zwei Perſonen am Tiſch vermochten es nicht oder nur ſehr mühſam, ſich in die allgemeine Heiterkeit zu finden, und fuhren bei jedem herzlichen Lachen aus tiefem Nachdenken auf, wobei man es ihrer alsdann plötz⸗ lich erſcheinenden Fröhlichkeit wohl anſah, daß ſie künſt⸗ lich hervorgebracht ſei und jedes natürlichen Grundes ent⸗ behre.
Den Einen brauchen wir nicht zu nennen, der Andere aber war Graf Hugo, der, ſo oft als es ſich ohne Auf⸗ ſehen zu erregen thun ließ, glühende, verzehrende Blicke nach Ellen ſandte, und der häufig kaum ein Zeichen des Unmuths zu unterdrücken vermochte, wenn er ſah, wie Sir Frederic Knobbers in ſeiner ungenirten Art dem Fräulein von Roſenthal ſo ſtark den Hof machte, daß der König zuweilen herzlich darüber lachte, und es auch der ganzen Tafelrunde auffiel.
Herr von Roſenthal war darüber auf Augenblicke ſehr nachdenklich geworden; aber nach der darauffolgenden heiteren Miene zu urtheilen, mußte der Gegenſtand dieſes Nachdenkens ein recht angenehmer ſein.
Graf Hugo konnte ſich dagegen einmal nicht enthal⸗ ten, dem Baron Brenner zuzuflüſtern:„Der alte Geck


